15. Dezember 2009
Ein langer und steiniger Weg
Halbzeit-Bilanz der SG-Frauen
Der Dezember ist alljährlich ein guter Zeitpunkt, um eine erste Bilanz zu ziehen – so auch bei der SG Remchingen. Getreu dem Motto “Ladies first“ wollen wir in dieser Ausgabe zunächst die sportliche Entwicklung unserer Juniorinnen- und Frauenmannschaften seit Saisonbeginn beleuchten, bevor wir uns in der ersten Ausgabe des neuen Jahres den Junioren widmen werden.
Die B-Juniorinnen spielten bis zum Sommer 2009 noch beim FC Alemannia Wilferdingen, während die Frauen ihr sportliches Zuhause beim FC Nöttingen hatten. Beide Mannschaften wurden mit Beginn der Saison 2009/10 in den Spielbetrieb der SG Remchingen integriert, um hier mittelfristig ebenfalls einen leistungsorientierten Fußball anbieten zu können. Dass der Weg zu den sportlichen Lorbeeren auch bei den Juniorinnen und Frauen noch ein sehr langer und steiniger sein wird, wurde im Laufe der Hinrunde auch unter dem neuen Dach der SG Remchingen einmal mehr deutlich. Die B-Juniorinnen konnten mit ihrem Trainer Marcel Granget in 9 Spielen 2 Siege und damit sechs Punkte erringen. Auch wenn man damit nicht über den letzten Platz in der Gruppe hinauskam, steht dabei immerhin ein Achtungserfolg in Form eines Sieges gegen den Staffelmeister FV Knittlingen zum Abschluss der Hinrunde auf der Habenseite. Ansonsten verließen die B-Juniorinnen den Platz zwar meist als Verlierer, meist aber nur knapp geschlagen. Für die Rückrunde werden die Staffeln bei den B-Juniorinnen neu eingeteilt, so dass unsere Mannschaft mit etwas Glück in eine Gruppe mit sportlich schwächeren Gegnern kommt und damit vielleicht noch den ein oder anderen Sieg mehr erringen kann.
Deutlich schwerer taten sich die Frauen in der Kleinfeld-Landesliga, wo lediglich ein Sieg gegen die SpVgg Coschwa verbucht werden konnte. Vor allem gegen die Spitzenteams der Landesliga setzte es teilweise deutliche Klatschen, wobei allerdings der komplette Neubeginn im Sommer zu berücksichtigen ist. Neben der Tatsache, dass von der ursprünglichen Frauenmannschaft (FCN) kaum noch eine Spielerin zur Verfügung stand, hatte Trainer Kevin Wacker auch mit Verletzungspech, Krankheiten und anderen Negativumständen zu kämpfen. Eine deutliche Steigerung der Frauen in der Rückrunde ist wünschenswert, wird aber nur erreicht werden können, wenn alle Spielerinnen an einem Strang ziehen.
Ein herzliches Dankeschön geht an Manuela Wacker, die sowohl den Frauen als auch den Juniorinnen sowie ihren Trainern im Training und bei den Spielen als “Mädchen für Alles“ mit Rat und Tat zur Seite steht.
Kai Rebmann, Sportlicher Leiter (Frauenfußball) SG Remchingen


